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Einen kurzen Artikel zum Boxenstopp finden Sie hier
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Ressourcen
für den beruflichen Alltag

Boxenstop für Führungskräfte
Lösungsorientierte Selbstreflektion in lernenden Unternehmen

Lernende Unternehmen orientieren sich immer wieder neu, einerseits an internen Notwendigkeiten des laufenden Betriebes, anderseits an den sich ständig wandelnden Gegebenheiten des Marktes. Die Basis dieses steten Anpassungsprozesses kann eine von außen „eingekaufte“ Bedarfsanalyse sein, wie sie von Beraterfirmen angeboten wird. Idealerweise kommt sie jedoch aus einem fortlaufenden Selbstreflektionsprozess innerhalb des Unternehmens.

Der Boxenstop ist ein ideales Forum für den Prozess der unternehmensinternen Selbstreflektion. Er ermöglicht regelmäßigen Erfahrungsaustausch über aktuelle Probleme des Arbeitsalltags auf allen betrieblichen Ebenen und beinhaltet die gemeinsame Suche nach geeigneten Lösungsansätzen für problematische Bereiche.
Zu Beginn jedes Boxenstops werden die aktuell anstehenden Fragen und Probleme gesammelt und gewichtet. Über diese Themen treten die Teilnehmer miteinander in einen lösungsorientierten Dialog. Der Trainer moderiert das Gespräch, visualisiert Fragestellungen und Ergebnisse und bringt bei Bedarf didaktische Elemente ein, die den Prozess erleichtern. Die für den Boxenstop typische offene Kommunikation vernetzt den Erfahrungsreichtum aller Teilnehmer: Fragen und Probleme werden aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet, Lösungen gemeinsam erarbeitet. So wird jeder Boxenstop zu einem höchst effektiven Problemlösungs-Workshop.

Die Erfahrung zeigt, dass regelmäßige Boxenstops die Gesprächskultur nachhaltig verbessern. Der Anspruch, den die Teilnehmer an die Qualität von Gesprächen stellen, wird höher - ebenso wie die eigene Fähigkeit, diesem Anspruch gerecht zu werden. Die lockere und lösungsorientierte Art des Dialogs führt dazu, dass regelmäßige Teilnehmer des Boxenstops Probleme immer weniger als „problematisch“ ansehen, sondern viel mehr als Herausforderung: Ärmel hochkrempeln statt Sorgenfalten und Jammern.

Seine optimale Wirkung entfaltet der Boxenstop wenn er regelmäßig alle 6 Monate, mindestens aber ein Mal jährlich durchgeführt wird, wenn möglich mit gleichbleibenden Teilnehmern. Diese können aus dem selben Arbeitsumfeld oder aus der selben Hierarchieebene kommen. Andererseits haben gemischte Gruppen aus ganz unterschiedlichen Bereichen schon hervorragende Ergebnisse erarbeitet.

Mögliche thematische Schwerpunkte
- Standortbestimmung, Anpassung an neue Gegebenheiten
- Umgang mit steigender Arbeitsbelastung und Druck
- interne Koordination (z.B. zwischen Produktion und Vertrieb)
- Erfahrungsaustausch (z.B. zwischen verschiedenen Filialleitern)
- Teamentwicklung (Vermeidung von Reibungsverlusten, Synergien entwickeln)
- Einbindung von Mitarbeitern in die Arbeits- und Arbeitsplatzgestaltung
- Konflikte zwischen beruflicher Rolle und persönlichen Werten
- Balance zwischen Beruf und Privatleben

Nutzen des Boxenstops
1. Es werden umsetzbare Ergebnisse erarbeitet
2. Die Teilnehmer lernen, dass man auch an heikle Themen sehr sachlich herangehen kann.
3 . Der Dialog wird als wichtigste Quelle für kollektive Kreativität erkannt, und als Instrument zur nachhaltigen Bereinigung von individuellen und kollektiven Problemen. Die betriebsinterne Vertrauens- und Gesprächskultur verbessert sich.
4 . Konsequente Visualisation fördert klares Denken und erleichtert die Kommunikation.
5 . Das Zutrauen jedes Teilnehmers zu sich selber und zu den Ressourcen, die andere zu bieten haben, wird durch positive Erfahrung des Boxenstops gestärkt.

Dauer eines Boxenstops
2,5 bis 3 Tage (zwei Tage werden von den TN in der Regel als zu kurz empfunden).
Der Boxenstop sollte alle 6 Monate, mindestens aber jährlich durchgeführt werden.

Zielgruppe
Führungskräfte (maximal 12), Vorstand, GL, Mitarbeiter einer Abteilung bzw. Projektgruppe

Rahmen
Ein Seminarhotel im Grünen mit angenehmer Atmosphäre, vielen Sitzecken für Gruppengespräche, gutem, leichten Essen und einer gemütlichen (nicht zu lauten) Bar für abendliche Gespräche.

Trainer und Prozessbegleiter
George Pennington


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